Montag, 13. Oktober 2014

Der erste Tag


Nach der ersten Nacht in einem richtigen Bett begann auch schon der erste richtige Arbeitstag und die erste richtige Schufterei. 
Die Frühsten gingen um 6:30 am Strand joggen und Brötchen holen (die fitte Cleo, Big Boss Wilksen und ich), der Rest bewegte sich spätestens um 7:30 zum Frühstückstisch, wo ihn die herrliche Sonne über dem Ozean erwartete. Der Blick auf den Frühstückstisch war in dem Moment mindestens genauso phänomenal, wie der in die Ferne - die Tafel ließ so gut wie keine Wünsche offen.

Frisch gestärkt, wenn nicht sogar etwas überfuttert, verließen wir gerade guten Mutes das Haus, als Kian seine Sportlichkeit beweisen wollte und beim Sprung über die Treppe prompt auf einem Nagelbrett landete. Aus der Spaß, das war unschön - zum Glück war die Wunde nicht so schlimm, schnell desinfizieren und Pflaster drauf, dann ging es auch wirklich los, leider mit einer dezenten Verspätung von rund einer Stunde.

Angekommen in Vulamasango ging es dafür um so schneller an die Arbeit - die Hecke wollte sich nicht von selbst pflanzen. Damit die Pflanzen auch in Zukunft gut gedeihen, hatte Florian zuvor extra einen Gärtner und seine Hilfskräfte engagiert, die uns die wichtigsten Regeln im Umgang mit Pflanzen näher brachten. 
Nach einer kurzen Demonstration waren wir selbst gefragt - roden, rupfen, harken, buddeln, bewässern, einsetzen und das gleiche Spiel von vorn.  
Da es sich bei dem Gelände um eine ehemalige Müllhalde handelt, fanden wir bei unser Buddelei so manch bizarre Objekte, sodass der eine oder andere dabei zum Archäologen (Tobi *hust*) mutierte.  
Nach und nach standen die Aloe Vera neben den Coastal Silver Oaks aufgereiht und unsere Hecke nahm Form an. Einige meinen zwar, es sehe eher aus wie ein Beet als eine Hecke, aber optisch ansprechend finde ich sie in jedem Fall. Zumindest die ersten 15 Meter, die wir gestaltet haben. Schwitzend und stinkend erreichten wir letztlich alle unser Guesthouse und freuten uns riesig über selbst gemachte Wraps vom Team Toni, Cleo und Kian! 

Jute Nacht aus dem wunderbaren Kapstadt!







p.s.: aufgrund einer sehr schlechten Internetverbindung folgen die Fotos von gestern heute Abend mit dem neuen Blogpost!

Sonntag, 12. Oktober 2014

Ankommen in Südafrika

Endlich angekommen! Nach insgesamt fast 13 Stunden Flug sind wir heute Morgen am Kapstädter Flughafen gelandet, haben unsere Minibusse gemietet und sind sofort in das Bluebottle Guesthouse, unsere Unterkunft für die nächsten 3 Wochen, gefahren.
Nach einem kurzen Rundgang durch das Haus und einer kleinen Pause haben wir erst mal den Einkauf erledigt. Insgesamt sind wir ja 14 Personen, deswegen haben wir vier große Einkaufswagen gefüllt. Diese mussten dann natürlich noch die 100 Stufen zu unserem Haus hochgetragen werden. Hungrig stürzten wir uns sofort auf die Einkäufe und gönnten uns danach eine kleine Verschnaufpause. Das tolle an unserem Guesthouse ist, dass wir genau auf das Meer gucken, sogar dann, wenn wir in unseren Betten liegen!
Nach dem Mittagessen sind wir zum ersten Mal zu Vulamasango gefahren.
Dort haben wir Florian und sein Team sowie die Kinder aus der Betreuung und aus dem Kinderheim kennen gelernt. Wir haben uns gemeinsam mit Florian das Gelände angesehen und zum ersten Mal einen Einblick in unsere Projekte für die nächsten drei Wochen bekommen.
Geplant ist, dass wir den Spielplatz, der bereits vorhanden ist, erweitern, eine Hecke um das Gelände pflanzen, um Eindringlinge abzuhalten und ein kleines Häuschen für die Schreinerei zu bauen, in die Sägespäne abgeleitet werden.
Nach der kurzen Einweisung haben wir noch etwas Zeit mit den Jugendlichen verbracht, die uns afrikanische Tanzschritte beigebracht haben und mit uns Tischtennis gespielt haben.
Auf dem Nachhauseweg haben wir noch kurz beim Strand angehalten und ein bisschen am Wasser und in der Sonne gespielt und den schönen Ausblick genossen.
Zum Abendessen sind wir heute ausnahmsweise essen gegangen, da wir von der Reise alle ziemlich müde waren.
Was uns an Kapstadt besonders gut gefällt, ist die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen. Begrüßt wird man nicht mit einem einfachen "Hello" sondern mit einem "Hello, how are you?". So kommt man total schnell mit den Menschen ins Gespräch und erfährt besonders viel über Land und Leute.
Jetzt fallen wir alle nur noch müde ins Bett und freuen uns auf den ersten Arbeitstag morgen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Der Countdown läuft - Noch 10 Tage !!

Die Hege Helping Hands starten nach Südafrika

Es kann losgehen. Das Projekt „New Horizons 2014“ steht. Die lange Zeit der Vorbereitung ist endlich vorbei. Nachdem wir viele Aktionen wie das „Eppendorfer Landstraßenfest“, „Classic&Wine“ und den „Elterndanktag“ durchgeführt haben, um das nötige Geld zusammen zu bekommen, einige Elternabende und Vorbereitungstreffen stattgefunden haben, bekamen wir am letzten Freitagnachmittag in der Tischlerei Dehner in Poppenbüttel den letzten Schliff: nämlich eine fachkundige Einweisung in die Nutzung diverser Handwerkszeuge, die wir benötigen, um unseren Auftrag im Waisenhausprojekt Vulamasango in Kapstadt zu erfüllen. 
14 Hege Helping Hands werden am 11. Oktober für drei Wochen nach Südafrika aufbrechen. Damit findet das Projekt „New Horizons“ zum 3.Mal statt- wir hoffen genauso erfolgreich wie die ersten beiden Projekte.

Vielen Dank an die Tischlerei Dehner für die tolle Einweisung!